Musterhäuser erfurt

Das Erfurter Stadtbild verfügt über einen mittelalterlichen Kern aus engen, geschwungenen Gassen im Zentrum, umgeben von einem Gürtel der Gründerzeitarchitektur, der zwischen 1873 und 1914 entstanden ist. 1873 wurden die Befestigungsanlagen der Stadt abgerissen und es wurde möglich, Häuser in der Gegend vor der ehemaligen Stadtmauer zu bauen. In den folgenden Jahren erlebte Erfurt einen Bauboom. Im nördlichen Bereich (Bezirke Andreasvorstadt, Johannesvorstadt und Ilversgehofen) wurden Mietwohnungen für die Fabrikarbeiter errichtet, während im östlichen Bereich (Krämpfervorstadt und Daberstedt) Wohnungen für Angestellte und Angestellte und der südwestliche Teil (Löbervorstadt und Brühlervorstadt) mit seiner schönen Tallandschaft den Bau von Villen und Herrenhäusern reicher Fabrikbesitzer und Bekannter sahen. Die Zitadelle Cyriaksburg ist eine kleinere Zitadelle südwestlich des Stadtzentrums aus dem Jahr 1480. Heute beherbergt es das Deutsche Gartenbaumuseum. [68] Erfurt wird vom Dom und der Kirche St. Severus dominiert, die nebeneinander auf einem Hügel namens Domberg stehen. Die Kathedrale (1154–1476) enthält Glas aus dem 15. Jahrhundert und zahlreiche bemerkenswerte Kunstwerke.

Weitere bemerkenswerte Gebäude in der Stadt sind das Augustinerkloster, in dem Martin Luther Mönch war (1505–08), heute ein Waisenhaus; die Krämerbrücke («Handelsbrücke»; 1325), gesäumt von Häusern und Geschäften; das Angermuseum in einem ehemaligen Brauchtumshaus der Wählerschaft von Mainz (1705–11), das Thüringer Porzellan und Porzellan sowie Gemälde deutscher Künstler zeigt; das Schloss des Kurfürsten von Mainz (1711–20); das Lehrinstitut (1953–1959); und der Medizinischen Akademie (1954–1959). Es gibt eine wissenschaftliche Bibliothek mit der Amplonian Sammlung von 1400 und früher, sowie eine Bibliothek von Stadtarchiven und ein Naturhistorisches Museum. In Erfurt gibt es auch einen städtischen Zoo. Pop. (2003 est.) 201.645. Nach dem Zweiten Weltkrieg und über die gesamte DDR-Zeit blieb die Wohnungsnot ein Problem, obwohl die Regierung ein großes Wohnungsbauprogramm startete. Zwischen 1970 und 1990 wurden große Plattenbausiedlungen mit Hochhäusern an der nördlichen (für 50.000 Einwohner) und südöstlichen (für 40.000 Einwohner) Peripherie errichtet. Nach der Wiedervereinigung war die Sanierung alter Häuser in der Innenstadt und in den Gründerzeitgebieten ein großes Thema. Der Bund gewährte erhebliche Zuschüsse, so dass viele Häuser saniert werden konnten.

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